JAN
31

blumenkästen hätte ich gerne. derrer zwei noch lieber. kräuterlein so pflänzte ich an und schmuckte alsbald mein gärtchen damitehit. blüüüh. du sau. ich sag's nicht nochmal. krüsch ich sie an. damit sie erblühe im sanften sonnenlichte gar wunderbar. so war der ganze samstag. mehr kann man von solch einem tage nicht wollen. nicht wollen dürfen. nicht mehr und nicht weniger. der erste monat des jahres 2004 ist nun vorüber. wäre schön wenn schalke 04 diesmal deutscher meister würde. das täte doch passen. hauptsache nicht der fc bayern. sonst gerne jeder. am liebsten die aus frankfurt am schönen maine. doch darauf kann ich wohl lange warten.

[öööööööööh]

lüüüüüüüdchen des tages: franz beckenbauer - gute freunde

 

JAN
30

nicht jedoch ins monza. auch nicht im märzen, wenns wieder aufmacht. das ist nicht die welt, in der ich meinen wein trinken möchte. auch nicht meine cocktails. aber nach monza zum autorennen, das wäre toll. einmal autorennen kukken. oder nach... ach was weiß denn ich. autorennen sind für'n arsch.

juhuu. aber nun ist... aber egal.

also springen wir aus dem fensterlein hinaus in die weite laue blaue welt der technik und des wohlstandes und tun so als sei wochenende. ist aber keins. ich erkenne das sams als lebende figur des öffentlichen lebens nicht an. da bin ich nicht für.

schüss & schöne feiertage.

[mit honza nach monza]

buchstudentenblumengärtchen des tages: kid koala - more dance music

 

JAN
29

obwohl wir nicht am kilimandscharo oder in neapel leben, hat's trotzdem geschneit und es liegen sagenhafte 4,5cm schnee auf der gasse herum. r.k. kam heute morgen mit tennisschlägern an den füßen. bull bulla trägt moonboots aus nerz. unser belgischer patrickant fährt schlitten auf irgendeiner der zahlreichen wiesbadener todespisten und ruichy shimano steckt im schneechaos fest. seit gestern abend irgendwo auf der A66, wo ihm anwohner heute nacht schon nudelsuppe und tee serviert haben. ihm gehts gut. er hat ja sein notebook dabei. so kann er arbeiten und das ist die hauptsache. mehr interessiert uns ohnehin nicht. arbeit ist das ah und zugleich das oh unseres ganzen jämmerlichen lebens. und das meine damen und herren ist nämlich gar nicht jämmerlich, wer so was behauptet, der hat ja gar keine ahnung. das ist eine frechheit. wir sind ohnehin gerade in klagelaune und so eine klageschrift liegt schnell vor. wir haben die besten anwälte der ganzen welt. fast so gut wie weiland die von o.j. simpson. der hatte verdammt gute anwälte, er war aber auch der angeklagteste neger aller zeiten. da brauchts eine menge guter anwälte in einer von weißbroten regierten welt. auch wenn in diesem fall der richter ja gewissermaßen gelb war. was er im grunde aber gar nicht war, weil asiaten ja in wirklichkeit keine gelbe hautfarbe haben. niemand hat eine gelbe hautfarbe, nicht mal ein hepathitiskranker. ich glaube das gerücht stammt vom internationalen olympischen komitee. die haben sich das mit den hautfarben ausgedacht, damit alles zu den ringen passt. aber wenn das so ist, wo sind dann die weißen ringen, oder zumindest wären ja beige ringe mal locker angesagt. ich fühle mich unterepräsentiert. ich glaube ich zieh mir meine lance ito-maske auf und verklage das internationale olmypische komitee. noch heute. das kann nie schaden.

[schneeverwehungen für meganormalos]

zeugnisverweigerung des tages: herbie hanckock - chameleon

 

JAN
28

ein guter drucker muss nicht weit weg sein. manchmal ist er sogar um die ecke. das ist schön. die architekten aus darmstadt und hoffentlich zahlreiche weitere kunden werden sich freuen. dann freuen wir uns auch.

gestern hammse im radio gesagt, dass es heute nacht schneien wird. chaos wird erwartet. mensch wär das geil. richtiges chaos auf westendlichen strassen. so mit in den graben fallen und kaputtenem lichtglas... wobei wir leider keine gräben aufzuweisen haben im westend. höchstens hinten in der klarenthaler straße, da könnts welche haben. oder halt eben die gräben zwischen den menschen. tiefe gräben die sich manchmal wegen nix auftun und zu derren zuschüttung oder überbrückung es nur ein paar sanfte worte bräuchte. doch nein! das geht natürlich nicht. einfach ist zu einfach. lieber kompliziert. da bin ich aber froh, dass ich von allzu argen gräbereien in diesen tagen verschont bleibe. wäre mir auch unangenehm. man will ja schließlich frieden. auf erden und im kopp. darauf stoßen wir an. warte... ich habe noch eine flasche schampus...

so. die jungs sind jetzt wahlweise versorgt oder betrunken. ganz so wie's sich für ein seriöses unternehmen gehört. r.k. und unser belgischer praktikant sind schon gegangen. die hat hier nichts mehr gehalten. schwupp di wupp kartoffelsupp, da waren sie weg. zack. das ging ganz schnell. das hat man gar nicht gesehen. so schnell wie das ging. eigentlich zu schnell für meine begriffe. für meine begriffsstutzigkeit. ach nee lass maaaaaa...

übrgigens: das mit dem betrunkensein war ein scherz. übertrieben. dumm von mir. so zu tun, als ob... ich schäme mich maßlos. gute nacht.

[grund gütiger]

quietschvergnügtheit jenes tages: george michael - fastlove"

 

JAN
27

aber auch neues clownbewusstsein. möglicherweise auch noch neues klauenbewusstsein. wird zeit, dass die maniküre mal wieder vorbeikommt. meine hände sind unrein. eigentlich ja nicht, aber eigentlich in diesem sinne zählt ja nur bedingt, insofern hat man also ja immer nur das sub vorm jektiv. was anderes gibt es nicht (wahrscheinlich). wahrheit und wirklichkeit sind zwei verschiedene dinge. ich will nicht unken, aber so wäre es, wenn es so wäre. was man aber nicht mit bestimmtheit sagen kann.

am dienstag kam er und sitzt jetzt hier. die suche hat womöglich ein ende. ruichy schymano aus japan ist ein neuer mann bei royalkomm, attakke royal und stijlroyal magazin (und wie das alles so heißt). damit wir uns mit unseren projekten nicht verzetteln. steht ja alles am anfang. die letzten monate wurden da ja nur unzureichend genutzt. ich log mir was vor. die idee war da, doch die dazu bereite welt noch sehr weit weg. jetzt ist die welt immer noch da wo sie war, wir aber im propheten/berg-verhältnis, sind ein stück zueinander gerückt und nun schlagen wir zu. es wurde sehr konzentriert an unserem bevorstehenden relaunch gearbeitet. intern an strukturen gefeilt, unser bild in den rahmen gerückt. es wird nicht gearbeitet, es wird geschaffen. erschaffen. die ideen purzeln uns aus dem kopf.

stijlroyal kommt.

[neues klonbewusstsein]

funziemondo des tages: moodymann - sunshine

 

JAN
26

geschafft. nach ca. 8 monaten habe ich es endlich geschafft. ich hab sie mir runterholt. die fotos von meinem völlig überbewerteten angebertelefon. und nun weiß ich auch wie es geht. technik ist nicht mein bereich. technik ist eher mein feind. ich nutze technik zwar gerne zum besser leben, aber sie soll mir nicht kaputt gehen und wie man den videorekorder programmiert, habe ich erst drei jahre später herausgefunden. es hat mich um ehrlich zu sein auch nicht wirklich interessiert. aber die bilder vom sony-ericsson auf den mac zu laden, dass hat mich brennend interessiert. nun isses soweit. ein wahnsinn.

morgenstund hatte indes auch mal wieder x-trem viel von diesem teuren zeug im mund. aber was will man machen. die arbeit ruft, schreit, brüllt. man muss ihr gehorchen. ich mag sie ja auch. wenn's hier nur nicht so kalt wäre. man könnte mal andere fenster einbauen. oder einen kanonenofen oder r.k. schraubt nicht die heizung auf sieben grad, damit alle räume montags derart runtergekühlt sind, dass es tage dauert bis wieder wärme einzieht im sedanland. obwohl love lovner es laut und deutlich gesagt hat, dass das passieren wird. da lässt sich r.k. nichts sagen, schließlich ist er der chef. wenn er kommt werde ich ihn verprügeln. ich bin immerhin der andere chef. da wird er aber augen machen, wenn ich ihm mit einem gezielten schwinger die brille von der nase hole. ach das wird klasse. ich freu mich schon so. guten morgen allerseits.

[runtergeholt]

ich weiss schon was los ist of the day: blumfeld - kommst du mit in den alltag

 

JAN
25

max hatte keine angst, ich hätte seinerzeit angst gehabt, bei all den wilden monstern. aber nun. ich hatte ja auch gerne mal angst. immerhin hat man mir beizeiten eingetrichtert: wenn irgendwas in die luft fliegen kann, dann tut's das auch. so eine einstellung macht laune. jeder benzinkanister ist eine zeitbombe, der gasherd ein fanal, jeder zischende heizkörper ein alptraum. aber nun bin ich darüber hinweg und habe so gut wie gar keine angst mehr. höchstens, dass mir der himmel auf den kopf fällt. beim belenus.

das wochenende war dümpelhaft. eins ums andere mal frage ich mich, was soll man tun? mir fiele eine menge ein, aber dann übermannt mich stets eine sagenhafte faulheit. da bin ich selbst dran schuld. müsste mal zum bösner fahren, denke ich mir. leinwand kaufen. mir ist aber nach buch aufklappen oder ole einar björndalen kukken. finn auch. wir sind uns einig. darin liegt die kraft. in der einigkeit. nächstes wochenende latschen wir durch den wald, besuchen eine ausstellung, gehen ins kino. feiern eine party, schauen uns was von beckett an, melden uns im fitnessstudio an, hören heavy metal platten und planen eine nordmeer-kreuzfahrt. nächstes wochenende.

[where the wild things are]

hotzenplotz of the weekend: lenny kravitz - stand by my woman

 

JAN
23

juhuu. schreie ich mir selbst ins ohr. ist hell draußen und drinnen auch. hier heulen die sirenen. hehaj. draußen hamm sie die bank wieder hingestellt. die an der haltestelle. da werden sich die außerirdischen unter der leitung gilbert becauds aber freuen. die werden staunen. der alfmann und seine kumpels. können dann wieder meedchen anpöpeln. wir werden ihnen beine machen. den außerirdischen. die werden sich noch wundern, falls die vor haben, was wir befürchten. mit bier trinken vorm sedanland ist jetzt schluss. alkohol ist ein satanus der ersten stunde. ich habe stets davor gewarnt. musste ihn natürlich selbst auch ausprobieren, nur damit ich weiss wovon ich rede. das weiß ich ja in den seltensten fällen.

hier drinnen ist alles im lot. in mir drinnen zwar auch, aber hier drin im holy sedanland ist alles im lack. im schritte des sedanlandes ist alles fit. bull bulla schreibt an seinem pamphlet wider die globale & emotionale ausbeutung und auch r.k. macht seinerseits alles klar. viele wird es nicht überraschen, jedoch traurig stimmen, love lovner ist von uns gegangen. seine naturbezogenheit, sein drang in die umliegenden wälder war einfach stärker. er lässt sich von rüdiger nehberg zum jäger ausbilden und lebt fortan von birkenrinde und maggikraut. da wo er mal war steht jetzt ein anderer rechner. die tränen der sehnsucht verdecken mir die klare sicht aufs geradewohl. er wird wiederkommen. da bin ich mir sicher - und zwar in ganz großem stil.

[dienststelle sedanland]

rührstück des tages: sat stoicizmo - hehaj

 

JAN
19

man merkt's gleich: keine zeit. sonst hat man ja auch nicht immer zeit, aber man (in beiden fällen ich) muss sich kümmern. wir hatten mal wieder die idee unser design unseren hirngespinsten anzupassen. das will aber wohl überlegt sein. dieser innere und äußere zwang möglichst vielen menschen zu gefallen zieht sich ja wie ein roter faden durchs designerleben. fähnchenindenwindhängism. nicht zwingend, aber doch manchmal ganz extrem. dafür bekommen wir dann lob, anerkennung und geld... viel geld. letzteres geben wir dann für lässigen kopfschmuck aus oder setzen uns nach panama ab. je nach charakterstärke. aber deswegen, wegen all dieser umstände kommt das liebe klassenbuch zu kurz. es kommen wieder bessere zeiten. schon bald. vielleicht schon morgen. spätestens aber ab dem 15. februar, wenn das neue corporate design steht. und dann ist aber auch keine zeit, weil ja dann die zweite stijlroyal vorbereitet werden muss. full heavy mayr heisst das dann und frau sybille mayr wird hier ihre organe ausstellen. das wird ein gemetzel. ich freu mich so!

[zunächst erregt]

kammersingsang des tages: tricky - strugglin

 

JAN
18

also ich kann nicht klagen. ich kann noch nicht mal mehr klagen. das wochenende war ein einziges kotzerama. alles fiel mir aus dem gesicht... aber auch alles. und so weiter. das war das wochenende.

[zurecht zerlegt]

slickrick of the weekend: abc - many happy returns

 

JAN
16

ein bißchen traurig und ein bißchen glücklich und ein bißchen lust auf fruchtgummi von hans riegel aus bonn. mit gelatine. lecker. hat was von bratwurst.

gestern war unsere vorläufig letzte radiosendung. helm helmo, bull bulla und ich saßen dann da, hatten tränen in den knopflöchern und hielten uns gegenseitig fest. vermissen wird... ach leck mich. vermissen war gestern. und dann, nachdem wir in sachen musikalisches ambiente wieder mal ganz dicke honigbrote mit sahne geschmiert hatten, bin ich heimgeschlendert und war heilfroh, dass mein süßes heim so viele schöne sachen zum betrachten bereit hatte. es liefen bis in den frühen morgen "bitches brew", "miles in the sky", "on the corner" und "waterbabies"... alles platten von miles davis und ich kochte mir tee - und ich saß einfach da und schaute in murakami harukis wilde schafsjagd ohne dass ich was gelesen hätte. ära-zu-ende-geh-technisch war's ein interessantes dasein. ich hatte aber das gefühl, meine wand wurde davon auch nicht weisser. weisser als weiss geht ja auch nur in der werbung. zum glück wie ich finde.

[gefecht zersägt]

quäk of the täk: style council - why i went missing

 

JAN
15

immer wenn es donnerstag wird, dann kuck ich auf die uhr und sage mir: "menschenskinder, es ist ja schon donnerstag und ich könnte ja mal das radio anmachen und warte doch mal, ist das heute nicht gerade alle vierzehn tage? da hätte ich doch radio. da ruf ich gleich mal die herren rub rubner, helm helmo und bull bulla an und wir fahren im dodge nach dodge city, denn dort steht unser radiosender und da werden wir gleich auf der couch sitzen und uns witze ausdenken, die wir dann im radio live aufsagen, damit alle lachen. es gibt ja nichts zu lachen für manche menschen und damit auch die mal lachen können, sagen wir witze auf, die die die sonst nie lachen, endlich mal richtig schenkelklopftechnisch an ihre grenzen anstossen oder mit ihren grenzen anstossen können, damits mal was anstössig gibt, deshalb machen wir doch diese sende. aber heute...". sage ich mir und heute muss ich weinen, weil das heute unsere letzte radiosendung in dieser form ist. ich weine und weine und weine und weine. ich kann noch weinen, ich habs nicht verlernt, schreie ich und schreie so laut wie's geht, damit endlich mal jemand was hört. ich schreibe natürlich nur vor glück allein und weil man das halt so macht. man schreit halt manchmal. finn. ich denke nicht nach. ich weiss.

[goodbye radio]

marienkäferlein des tages: nick cave / shane macgowan - what a wonderful world

 

JAN
14

immer steht hui am anfang und och am ende. das muss aufhören. umgekehrt wäre besser. aber unk unk und nochmals unk. ich bin nicht unkerich, noch nicht mal lurchi. hopps, piping, mäusepiep und igelmannmit auch nicht. weder mit saxophon noch mit der tuba. und das zu recht. ???!!!??!?!.

denken sie an ihre gesundheit liebe leserschaft. denken sie daran, dass ein waches gemüt sie vor unholdem schützen kann. das dachte ich die ganze zeit, als ich die vermaledeite harddisc von meinem blöden usb externodingens in meinen süßen kleinen mac eingebaut habe und hernach noch das running system durch ein neues ergänzt habe. oder heißt es mit einem neuen ergänzt? der x-trem kluge mann von um die ecke mit seinem wicki wicki wicki lädchen wird darauf bestimmt wieder eine antwort wissen. dann werde ich seiner kleinen tochter bis zum st. nimmerleinstag schafe ausdrucken, weil ich in seiner schuld stehe und weil schafe im kinderzimmer zu sanfteren träumen führen als japanische metzelknaben mit schießgewehr auf dem rücken und handgranaten statt handgelenken. ich kenne mich nicht so aus. aber so ungefähr sieht die realität doch aus. auf jeden fall ist jetzt eine große große festeplatte in meinem lieblichen computer hineingebaut. ein unvergleichliches abenteuer. und da sage noch mal jemand, hier würde nichts passieren.

[neu und viel]

schinkenspeckissima meines tages: paradroid - plutonium smuggle

 

JAN
13

in meinem hof in yorckshire wächst ein see. es ist richtig gemütlich und hat fast zen-charakter. jetzt weiss ich nicht ob ich den begriff der gemütlichkeit mit zen in verbindung bringen darf. ich muss mal meinen nachbarn fragen. der weiss nämlich angeblich bescheid. der ist angeblich erleuchtet. ich bin angeblich ein nihilist. draussen ist angeblich weltwirtschaftskrise. ernie & bert sind angeblich hetero. mein lieber mann.

nachdem wir wieder ins einstromland umgezogen waren, da hatte das leben plötzlich manigfaltige aspekte. es bereitet einem ja durchaus kummer, wenn man feststellt was für ein jämmerlicher sozialkrüppel man ist, wenn der strom ausfällt. als mulitmedialgestalter hat man das dann nicht mehr im griff. wir haben also unsere copics rausgeholt und wild drauflosgekritzelt und jetzt weiss ich gar nicht ob wir nicht einfach so weitermachen sollten. aber dann fällt mir ja auch ein, dass man früher mit müh & not letrasettypo aufs blatt gerubbelt hat. fehler hatten damals noch einen richtig guten ruf und alle hatten angst wie espenlaub. heute ist ein fehler ja eine arme sau. die rücktaste gedrückt und zack hat sich's mit dem fehler. das wollt ich nur mal erzählen. mir ist so langweilig. ich könnt heulen. so langweilig. draussen regnet es morgen wird's schön sein. ich bin mir sicher. danke herr beining von der künstler sozialkasse. ich liebe sie sehr. gute nacht.

[major old]

zieselschwumm of the day: rotorik - performance guru"

 

JAN
12

hui wie es wippt und flippt, wenn der strom ausfällt, dann hat man wenigstens was davon und blickt mit verachtung auf seine abhängigkeit. aber der herr eklektiker hat gute arbeit geleistet. die über uns haben sich eine schöne bescherung geleistet und wir haben uns ein paar minuten der ruhe geleistet. zumindest oberflächlich betrachtet und ihr wisst ja: oberflächlich geht!

und dann standen eigenartiger weise auch noch hinz & kunz in aller herrgottsfrühe im lande sedan und blickten ziemlich betröpelt drein, worauf ihnen r.k. gleich mal eine vor den latz knallte. er kann das, ja er darf das sogar. er ist der chef. einer von vielen. er hat sich selbst den dürfschein ausgestellt und deshalb darf er sogut wie alles. der liebe r.k. ach wie ich ihn lieb hab. wenn ich mal groß bin, dann mag ich ihn gerne heiraten. hoffentlich hat er dann noch bock. man zerfällt ja so schnell und sieht hinterher ganz faltig und benutzt aus. wer will einen da schon. da muss die frau ab dreissig schon obachten, sonst steht sie hinterher alleine da und alles jammern ist für die katz'.

aber zurück zum eigentlichen großereignis. die lichter flackern wieder lustig und die telefonanlage flackert noch viel lustiger. die abgestürzten rechner auch. ich auch. r.k. auch. love lovner, der patrickant und bull bulla versuchen uns zu beruhigen. riechsalz hat nichts genützt. im gegenteil. die anderen tranquilen ideen jedoch haben eingeschlagen wie eine atombombe. wir sitzen jetzt ruhig und gelassen neben dem faxgerät und schauen uns die bescherung an. womit wir das verdient haben, wissen wir auch schon. wir sind schweine. man hätte es uns auch anders sagen können.

[keinstromland]

zurbelchen des tages: ac/dc - high voltage

 

JAN
11

fast

klar, wenn man keine diszplin kennt, was soll dann auch groß werden? ich kenne disziplin nur vom hören/sagen. ich bin schwach. zu geb ich's. und nun bitte anrufen und auf mir rumhacken. warum auch immer. ich hab zeit.

das wochenende war schön. so ein schönes wetter und all die tiere und pflanzen, die sich einem um die beine winden. phantastisch. ich kam mir vor wie im urlaub. leider hat der mann, der bei im hause den granitboden versiegelt hat vergessen die lösungsmittel zu erwähnen, die im siegelöl enthalten sind. das hat uns dann entsprechend reisen lassen. ballons sind zerplatzt, sterne waren deutlich zu sehen und kopfschmerzen deutlich zu spüren. wir haben gesprüht vor freude. lauter sehenswürdigkeiten unter dem bett und an der decke und das beste: wenn man die augen schlaß sahs ebenso aus. also was will man nun noch vom leben, wenn man soviel an lösungsmittelgewürm zuhause rumlungern hat? da brauchts kein zoo und kein panoptikum. alles an ort und stelle und die haustür bleibt kalt. heute gehen wir in den wienerwald. mille grazie!

[weekendaz]

song of weekend: robby williams & nicole kidman - something stupid

 

JAN
06

na kinder, alle vorsätze schon wieder aus dem fenster geschmissen? schmeckt der imbel und die schweinshaxe schon wieder? immer noch so aggressiv? kann man ja mal machen, muss man aber nicht. die nächsten vorsätze könnten schon zum 11. februar oder gar für morgen auf dem plan stehen. ich bin nicht groß aber weitläufig von sich denken oder auch mal dem patenonkel zum geburtstag gratulieren oder einfach mal das grab der verblichenen giessen. ein paar tannenzweiglein schützen die saat vor frost und bieten zudem ein heimeliges bild, welches wir uns hier loben. heimelige bilder sind unser zweiter vorname. hierselbst im schönen sedanland ist's indes very heimelig. alle sitzen mit offenen mündern neben r.k. und staunen was der alles kann und es sogar erklärt. also ich jetzt nicht, aber die anderen. ich staune ja nie, gelte ich doch als oberflächlich und lakonisch bis dorthinaus. ich kenn schon alles. kennste einen, kennste alle. meine devise. wunder gibts keine. nur plattes lamenge und staubiges einerlei. mir kann keiner.

dr. trocken bitte in die lakonie!

[bestimmt nicht, aber vielleicht schon]

liedchen des tages: anti pop consortium - what am i?

 

JAN
05

alle wieder da im sedanlande. einige klagen über erkältungsqualen und sehen auch so aus, aber das ist mir egal. ab jetzt wird geschafft. leistung erbracht. da bin ich eisenhart. wer nicht spurt fliegt raus und zwar gnadenlos, wenn nicht so gar gnardenlos. erbarmen war gestern.

unsere lieben dienstleister sind alle noch im urlaub, manchmal fällt das wollen schwer, weil das ist so weit weg ist. anders ausgerückt, ich würde gerne, wenn ich hätte, aber ich habe nicht, so dass es beim wollen bleibt. also gar nichts. aber es gitb genug zu tun und alle sind konzentriert. außer einer und der hat gestern wiegenfest gefeiert: bull bulla ist jetzt noch älter geworden. wir gratulieren ihm und wünschen ihm alles gute auf all seinen kaum nachvollziehbaren wegen.

[quak quak quakism]

liedchen des tages: tocotronic - vier geschichten von dir

 

JAN
04

hu ha. manchmal glaube ich, ich sei hong kong pfui. dann wiederum ist mir ganz andersterstersder zu mute und ich weiss, dass ich hoss cartwright bin. so kommts mir jeden tag neu vor. das neue hat was gutes, weil's das alte hinter sich lässt ohne es zwingend verleugnen zu müssen. jetzt also ist 2004 und huch, da wird ganz deutschland ja fußballeuropameister und olümpiasieger obendrein. harz-, rürup-, herzog- und wasweißichfürkommisionen werden uns blühende landschaften bescheren. das weiß ich. wir glauben fest dran und wählen als nächstes die FDP.

so ging das ja also jetzt los. lauter fummeligkeiten sind zu erledigen, wie auch das hier, das hier ist ein kleiner wink, wie's demnächst zu gehen wird auf den royalen seiten. alles hell. highway to hell. ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich nicht übertreibe.

gestern hat's geschneit und da dachte ich "mönsch, schnee und rodel bestimmt gleich gut!", aber dann schnie es nicht mehr und ich packte warf die speckschwarte mit der ich die schlittenkufen fit machen wollte in die pfanne und bug mir ein omelette aus speck. pfui teufel. wenn's so gewesen wäre, aber so war's ja abermals nicht. auch dieses jahr dürft ihr lieben leserlein mitraten, wie's mit der wahrheit so steht in diesem lustigen büchlein. schlägt r.k. uns äxte in kreuz? wird bull bulla der größte HTML-scheriff im ganzen wilden westen? wird der patrickant je gesund? hat love lovner seinen spitznamen verdient? gibt's mich wirklich und wenn ja, was ist meine aufgabe? das gibts nachzulesen und am ende des jahres kann man einen nigel-nagel neues audi A8 gewinnen. aber nicht bei uns. schönen jahresanfang ich wünsche.

[gutes neues...]

liedchen des tages: righeira - vamos a la playa